Herzlich Willkommen bei der

"Voice Factory" 

im Gesangverein Mainzlar e.V.

Schön, dass Sie den Weg auf unsere Internetpräsenz gefunden haben. Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Informationen zu unserem Chor sowie zu unseren regelmäßig stattfindenden Proben und Auftritten.
Kommen Sie doch einfach vorbei und machen Sie mit. Wir würden uns über Verstärkung freuen!

Nachruf für

Heinrich Fuchs

 

Am 25.2.2019 verstarb im Alter von 98 Jahren Heinrich Fuchs. Er war gebürtiger Mainzlarer und wohnte bis zuletzt in Mainzlar. Nach der Schulzeit lernte er den Beruf des Maschinenschlossers bei den Didier-Werken Mainzlar, heute RHI. Später arbeitete er als Kfz- Mechaniker. Heinrich Fuchs war im Krieg an der Ostfront in Russland und kehrte 1945 zurück. 1946 heiratete er seine Frau Hilde. Sie verstarb im Jahr 2003.
Am 01.10.1937 trat Heinrich Fuchs mit 17 Jahren in den Gesangverein Mainzlar e.V. ein. Bis zur Auflösung des gemischten Chores im Jahr 2006 sang er im Tenor.
Heinrich Fuchs war seit 1953 aktiv im Vorstand tätig. Überwiegend als 2. Kassenverwalter aber auch als 1. Kassenverwalter. Bevor er 1992 in den Ehrenvorstand wechselte war er drei Jahre als Beisitzer tätig. Auch als Ehrenvorstandsmitglied nahm er noch regelmäßig und engagiert an den Vorstandssitzungen teil.
1986 erhielt er den Ehrenbrief des Landes Hessen für seine ehrenamtliche Vorstandstätigkeit.

»Der Heinrich war ein klasse Tenor«

Ehrungen für 40, 50, 60 Jahre im Verein sind keine Seltenheit, eine 80-jährige Mitgliedschaft dagegen schon. Heinrich Fuchs, 97 Jahre alt, ist eine Ausnahme. Erkennt er den Gesangverein noch wieder, dem er 1937 bei- getreten ist?

Achtzig Jahre Gesangverein haben viele Spuren in Heinrich Fuchs’ Leben hinterlassen – und in seinem Wohnzimmer. Neben von dunklem Holz umrahmten Uhren hängen Urkunden und metallene Reliefbilder an den Wänden. Erinnerungen an gute Jahre.

Als Fuchs als 17-Jähriger in den Gesangverein Mainzlar eintrat, waren die Nationalsozialisten bereits seit vier Jahren an der Macht. Der Arbeiter-Gesangverein wurde aufgelöst, der Mainzlarer Männerchor konnte weitermachen. Doch es fehlte – die Gegenwart lässt grüßen – an Nachwuchs. »Dem Gesangverein ging’s damals personell schlecht, da sind wir mit 15 Jugendlichen eingetreten«, blickt der 97-Jährige zurück. Es war eine willkommene Abwechslung: »Damals gab es kein Fernsehen, über den Verein kam man dann auch mal raus und in die Wirtschaft.«

Welche Lieder wurden damals in den wöchentlichen Singstunden geübt? Es seien Volkslieder gewesen, aber so genau wisse er das nicht mehr. »Jedenfalls keine englischen«, sagt der Hochbetagte und lacht. Und auch keine braunen Parteilieder.

Wenige Jahre später verstummte der Männerchor. »Im Krieg war der Gesang eingestellt.« Fuchs ging an die Ostfront. Beim Stöbern in alten Fotoalben tauchen zwischen Chor-Erinnerungen auch Kriegsbilder auf. Fuchs blättert flugs weiter. »Schreiben Sie bitte nicht, dass die Kriegsjahre in Russland die schönsten meines Lebens waren«, mahnt er. Diese »zynische Bemerkung« habe ein Schreiber schon einmal gründlich falsch verstanden.

Um 1947 traf sich der Chor wieder. Statt feucht-fröhlich ging es bei den Singstunden in der Nachkriegszeit eher bierernst zu, erinnert sich Willi Zecher, ein Sängerkollege von Fuchs: »Da war schon Disziplin drin. Mittendrin mit dem Nachbarn schwätzen – das gab’s nicht. Wenn es zu laut wurde, hat der Dirigent auf das Klavier geklopft, dann war Ruhe.« Umso entspannter verlief der gemütliche Teil im Anschluss, der Kneipenbesuch in geselliger Runde.

Mitunter fielen Vereinstermine und historisch bedeutende Ereignisse zusammen, zum Beispiel Anfang der 1950er Jahre: Fuchs entging der Gefangenschaft in Russland, viele andere Wehrmachtssoldaten fristeten die Jahre nach dem Krieg in sowjetischen Lagern. Die Überlebenden kamen nach und nach bis 1955 zurück. Wie war die Atmosphäre, als der Mainzlarer Chor für Spätheimkehrer sang? »Da wurde halt gesungen, das war selbstverständlich«, antwortet der 97-Jährige im Brustton der Bodenständigkeit. Auch Beerdigungen, Hochzeiten, Wertungssingen, Dorf- und Sängerfeste gehörten zum Vereinsjahr stets dazu.

Wenn es um Freizeitaktivitäten geht, sind Gesangvereine nicht gerade der letzte Schrei für junge Leute. Nachwuchssorgen plagen viele Sängergemeinschaften. »Gucken Sie sich mal die Bilder von Gesangvereinen in der Zeitung an«, sagt Fuchs, »da stehen nur alte Männer«. Hat der Sänger-Veteran einen Tipp, wie man Jugendliche für dieses Hobby begeistern kann? »Es ist schwierig, junge Leute zu finden, die haben alle was anderes.« Die örtliche Gemeinschaft habe in den vergangenen Jahrzehnten insgesamt gelitten: »Früher saßen die Nachbarn hier an der Straße, jeder hat sich einen Stuhl geholt und alle waren zusammen. Das ist vorbei.« »Da stehen heute nur noch Autos«, wirft Zecher ein.

Seit 2003 ist Fuchs Witwer, Kinder hat er nicht. Umso mehr freut er sich über regelmäßige Besuche seines Vereinskollegen Willi Zecher, der einen Steinwurf entfernt wohnt. »Ich komme jeden Samstag hierher, da wartet er schon auf mich«, erzählt Zecher, »dann geht’s um die alten Zeiten«. Fuchs beugt sich derweil aus seinem Rollstuhl herunter, kramt gemächlich in alten Fotoalben im Wohnzimmerschrank. »Willi, ich find’s nicht!«, ruft er seinem Freund zu. Die beiden kennen sich seit vielen, vielen Jahren, sind ein eingespieltes Team. Ist einem ein Datum oder Name entfallen, bemüht der andere sein Gedächtnis. Dann zückt Fuchs seinen Landesehrenbrief von 1986, der noch die Unterschrift von Ministerpräsident Holger Börner trägt. Auch ihn hat Fuchs überlebt. »Viele Freunde hab ich nicht mehr, die sind alle gestorben«, sagt er.

Fuchs spricht langsam und bedächtig. Das Singen im Chor musste er nach 69 Jahren aufgeben, »weil die Stimme kaputt ist«. Zecher lobt seinen Sängerfreund in den höchsten Tönen: »Der Heinrich war ein klasse zweiter Tenor, das kann man sagen!«

Anfang der 1970er kamen auch Alt- und Sopranstimmen dazu: Frauen durften nun endlich mitsingen. Das scheint heute selbstverständlich, kam damals aber nicht bei allen Männern gut an und brachte Veränderungen mit sich. »Wenn die Männer alleine sangen, ging’s danach hoch her. Als dann die Frauen dabei waren, ging’s ein bisschen andersrum«, berichtet Zecher.

Mittlerweile trägt der Gesangverein den Zusatz »Voice Factory«. Ehrenvorstandsmitglied Fuchs besucht noch immer Vorstandssitzungen. Doch wenn er sich aktuelle Notenhefte ansieht, blickt er in eine eher fremde Welt. »Die singen heute so viel auf Englisch«, sagt er – eine Sprache, die um 1930 nicht im Lehrplan stand. »Als der Chorleiter mal mit Liedern auf Englisch anfing, hab ich ihn gefragt: ›Muss ich ein ernstes oder ein trauriges Gesicht machen?‹«

Von Jonas Wissner

Gießener Allgemeine 27.03.2018

Einladung zur Mitgliederversammlung 2019

 

Wir möchten recht herzlich zur Mitgliederversammlung des Geschäftsjahres 2018 einladen.

 

Wann?

Samstag 16. März 2019 um 20.00 Uhr

Wo?

Landgasthof „Zum Schwanen“ einladen.

 

Die Einladung ist fristgerecht per Mail oder Post an alle Mitglieder ergangen!

Anträge zur Tagesordnung müssen schriftlich bis 8 Tage vor der Versammlung bei der Vorsitzenden eingereicht werden.

 

Wir bitten um eine rege Teilnahme.

 

Der Vorstand

Adventskonzert 2018 in der

ev. Kirche zu Kirchberg

Voice Factory sorgte für weihnachtliche Stimmung. Foto: Puschmann
 

Rund um den Globus mit der Voice Factory

KIRCHBERG - Mit ihrem diesjährigen Adventskonzert im historischen Ambiente der Kirche am Kirchberg begab sich die Voice Factory auf eine musikalische und weihnachtliche Reise rund um den Globus.
Abstecher
Nach dem Start in Deutschland und der Schweiz besuchte der Chor unter Leitung von Daniela Werner Osteuropa und Skandinavien, machte einen Abstecher nach Frankreich und weiter auf die Inseln Island, England und Irland. Nach einem Sprung über den großen Teich nach Kanada und Südamerika kam die Voice Factory zurück in die Heimat. Verschiedene Sprachen, unterschiedliche Weihnachtstraditionen und eine bunte musikalische Vielfalt waren in diesem Jahr zu hören. Die Lieder wurden in der jeweiligen Landessprache der besuchten Länder gesungen und die jeweils traditionellen Bräuche vorgetragen. Das Publikum bedankte sich für das gelungene Adventskonzert mit viel Applaus.
Im Anschluss an das Konzert lud die Voice Factory zu einem gemütlichen Beisammensein bei Punsch, Glühwein, Würstchen und Plätzchen ein. Ein weiteres Konzert gaben die Sänger und Sängerinnen in der evangelischen Kirche in Alten-Buseck.
(Von red Gießener Anzeiger, Dez 2018)

Weihnachten in aller Welt

Die Voice Factory des Gesangvereins Mainzlar hatte es am dritten Advent in der voll besetzten Kirche auf dem Kirchberg bei Lollar besonders eilig. Sie machte im Düsentempo eine musikalische Weltreise und zeigte dem Publikum: Weihnachten wird fast überall gefeiert. Daniela Werner am E-Piano gab die Reiseleiterin. Chormitglieder erzählten Wissenswertes über Weihnachtsbräuche in jedem Gastland. Pfarrerin Jutta Martini sprach als Gastgeberin ein Grußwort. Alle Weihnachtslieder erklangen in der jeweiligen Landessprache. Das beeindruckte die Zuhörer ein ums andere Mal. Deutschland brauchte man nicht länger erklären, der Chor sang »Maria durch ein Dornwald ging« und »Alle Jahre wieder«. Die Verzierung »Ding, dong« war nett anzuhören. Zungenbrecherisch grüßten Polen mit »W zlobie lezy« und Tschechien mit »Hajej, nynej, Jeschischku«. Kaum hatte der Chor das Oblatenteilen hinter sich, gab es in Ungarn Marzipan (»Adjunk halat immar«) und in Frankreich Marone mit Truthahn (»Entre le boeuf et l’ane gris«). In Finnland offerierte man Milchbrei mit einer darin versteckten Mandel (»Tomtamas jülnatt«). Angesichts solcher Köstlichkeiten kamen die Zuhörer nach dem Konzert rasch auf den Boden der Tatsachen zurück. Beim gemütlichen Beisammensein übte man sich in Bescheidenheit bei Würstchen und Plätzchen. Weitere Reiseziele des Chors waren Island, Kanada, Dominikanische Republik, Venezuela, Irland, England und erneut Deutschland.

(Gießener Allgemeine 20.12.2018, Foto/Text:Volker Heller)

Autofreier Sonntag im Lumdatal

...das Abschluss-Bier!
Vielen Dank an alle die geholfen haben und an diesem Tag dabei waren! Nach wie vor eine tolle Veranstaltung in einer tollen Lokation!

Vielen Dank an Antje Vogel der Chefin von "Bauersch".
Ohne sie wäre die Veranstaltung für uns nur halb so schön und halb so leicht!

Wir kommen wieder!!!  ;-)

Bilder zum Vergrößern bitte anklicken

1225-Jahre Mainzlar und Daubringen

Im Juni hatten wir nicht nur Glück mit dem Wetter, nein, auch die Aufgaben als Ordner während der 1225-Jahr -Feier gingen "lautlos" über die Bühne! Ganz herzlichen Dank nochmal an Beate & Tina, Lothar, Andrea & Sabine und Elvira.

Die unten folgenden Bilder stammen von Diethardt Heyn und Volker Heller.

Etwas nicht Alltägliches...

Ab Anfang der 1970er durften auch Frauen im Chor mitsingen. Das Foto entstand 1975 zum 100-jährigen Jubiläum, mit dabei auch Heinrich Fuchs (mittlere Reihe, 6. v. l.) (Foto: privat)

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Der Chor
Sie möchten nicht länger alleine in der Wanne oder unter der Dusche singen? Leben Sie Ihre musikalischen Fähigkeiten bei uns voll aus, wir heißen jede und jeden Interessierte(n) immer herzlich willkommen.
Erfahren Sie hier mehr über uns.

"Eine Ode an die Mama" 2011

Quelle: Youtube (Gießener Allgemeine, Valery Bauer)

Rückblick

Auftritt Hessentag in Kassel

 

Wir singen in regelmäßigen Abständen  zu verschiedenen Anlässen und veranstalten selber jährlich Konzerte.

Die nächsten Termine stehen schon bevor. Erfahren Sie hier, wann und wo unsere nächsten Auftritte sind.

 

Spargelwanderung

 

...eine der Möglichkeiten, die wir unseren Mitgliedern im Bereich der Geselligkeit im letzten Jahr angeboten hatten - eine Spargelwanderung!

Moments:

Unsere nächsten Termine

Kommen Sie zu einem unserer nächsten Termine und/oder besuchen Sie uns bei Auftritten.

 

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START 15.01.2019

 

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