Autofreier Sonntag im Lumdatal

Das Bild zeigt von links Elvira Vogel, Ingo Licher, Beate Becker und Michael Schrader

Teilnahme am Eisstockturnier
Der Gesangverein Mainzlar e. V. hat nicht nur Spaß beim Singen, sondern hatte am Samstag den 18.06.2016 auch Spaß beim Eisstockturnier des Turnvereins 1905 Mainzlar e. V. Eine Mannschaft mit 4 Personen (2 Frauen und 2 Männer) war schnell gefunden und es wurde ein sportlicher und lustiger Samstagnachmittag. Gespielt wurde in mehreren Gruppen gegeneinander. Leider wurde man Gruppenzweiter, so dass man nach der Vorrunde ausschied. Alle waren sich einig, DABEI sein ist ALLES.

Quelle/Foto: localbook Staufenberg - Linus Wittich

"Voice Factory" des GV Mainzlar auf dem Hessentag 2016 in Herborn


Am 28. Mai 2016 startete die "Voice Factory" zum Besuch des 56. Hessentages in Herborn. Nach einem sehr schönen Rundgang durch die historische Altstadt, über das Freigelände und die Ausstellungshallen, trafen sich die Sängerinnen und Sänger und die mitgereisten Anhänger des Vereins am Bundeswehrzelt. Mit dem eigens für das einstündige Konzert einstudierten Programm unterhielt die "Voice Factory", unter der Leitung von Daniela Werner, ihre Zuhörer.
Der Chor sang Lieder aus den Musicals „Das Phantom der Oper“ und „Wicked“ sowie gute alte Klassiker wie „Hit the Road Jack“ oder „Only you“. Die Bitte um Frieden und eine bessere Welt sollten auch nicht fehlen. Mit den Liedern “Imagine“ von John Lennon, „We are the world“ oder „Verleih uns Frieden“, Worte, die gerade in der heutigen Zeit wichtiger sind denn je. Auch zum Schmunzeln war etwas dabei: ein interessantes Arrangement des Titels „The Drunken Sailor“.

Wie bedanken uns herzlich bei unseren Unterstützern, den SoldatInnen des Landeskommando Hessen und den Zuhörern, und freuen uns auf weitere schöne Auftritte und Begegnungen.

 

Quelle: http://www.giessener-zeitung.de

»Zweite Premiere« in Staufenberg nach der ersten in Tarján: das Duo »Wild Curls« (Daniela Werner am Klavier und Yvonne Braun am Alt-Saxofon).

Mainzlar: "Voice Factory" bot Tarjan-Konzert in der Stadthalle

Staufenberg (mb). »Sing mal wieder - deutsche Lieder!« Unter diesem Motto tritt ausgerechnet ein Chor an, der sich einen englischen Namen gegeben hat? Die 45-köpfige »Voice Factory« des Gesangvereins Mainzlar bot unter der Leitung der Diplom-Musikpädagogin Daniela Werner (37) in der Stadthalle Staufenberg ein zweistündiges Konzert, das durch Variantenreichtum und Humor bestach.
 
Sowohl wegen seines inzwischen gewonnenen Rufs als auch wegen seiner Leiterin hatte der Chor aber nicht in den Verdacht geraten können, möglicherweise mit einem Programm aufzuwarten, das etwa »typisch deutsch« oder gar »deutschtümelnd« sein könnte. Die »Voice Factory« sang, von einer Ausnahme abgesehen, durchgängig in deutscher Sprache, doch sie war auf dem halben Erdball unterwegs. Neben »Deutschstämmigem« erklang am Freitagabend auch US- und Lateinamerikanisches. Das Auditorium in der Stadthalle erwies sich als sehr beifallsfreudig und entließ den Chor nach den beiden Stunden nicht ohne Zugaben.

Mit der Konzertabend servierte der Chor des Gesangvereins Mainzlar zu Hause eine »Zweitauflage«. Die erste Veranstaltung »Sing mal wieder - deutsche Lieder!« hatte die »Voice Factory« bei der Feier des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft Staufenberg-Tarján zu Pfingsten in der ungarischen Partnergemeinde präsentiert. Mit der Zusammenstellung des Programms in deutscher Sprache war sehr bewusst den Interessen der Freunde in Tarján entsprochen worden, die zu einem nicht geringen Teil die Nachkommen der einstigen Donauschwaben sind und häufig sehr gut Deutsch sprechen. In Ungarn wurde die »Voice Factory« für ihre Darbietungen gefeiert; in der Stadthalle Staufenberg, wo einige Sitzplätze leer blieben, war es für die Einheimischen klar, dass sie sich zu bemühen hatten, mit den begeisterten Ungarn mitzuhalten.

Sängerin Jutta Dern-Wieloch, die durch das Programm führte, erinnerte zum Auftakt des Konzertabends am Freitag an den Aufenthalt in Tarján und sagte, zum einen sollte den dem Deutschen sehr zugeneigten Ungarn eine große Freude bereitet und zum anderen dem Trend gefolgt werden, einmal ein Konzert nicht überwiegend mit englischsprachiger Musik zu bieten.

Die »Voice Factory« - Daniela Werner am Klavier - begann in der Stadthalle mit dem Lied »Sing mal wieder« der deutschen A-capella-Gruppe »Wise Guys/Besserwisser«. Es folgten die Europa-Hymne »Freude, schöner Götterfunken/Song of Joy« (Friedrich von Schillers »Ode an die Freude«, Schlusschor der neunten Sinfonie von Ludwig van Beethoven), die heiter-flotten Schlager »Mein kleiner grüner Kaktus« und »Wochenend und Sonnenschein« des von den Nationalsozialisten zerschlagenen Erfolgsgesangsquintetts »Comedian Harmonists« sowie das Volkslied »Auf de schwäbsche Eisebahne« mit Klaus Thomann als Rap-Solist. Der nächste »Block« umfasste »Das Lama« und »Die Madenballade« mit Texten von Heinz Erhardt, das Volkslied »Kuckuck, Kuckuck, ruft's aus dem Wald« und den »Ohrwurm« der »Wise Guys«.

Bevor die Konzertbesucher mit »Schuld war nur der Bossa Nova« und »Brazil« in eine Pause entlassen wurden, hatte die Akkordeonvirtuosin Daniela Werner ihren lange beklatschten Auftritt als Solistin. »Faszination Akkordeon«, kündigte Jutta Dern-Wieloch an. »Voller Leidenschaft, Rhythmus, aggressiv und melancholisch zugleich, tiefe Frustration und hohe Emotionalität.« Zu hören war mit »Adios nonino«, »Oblivion« und »Libertango« eine Hommage an den Vertreter des »Tango argentino«, Astor Piazzolla.Nach der Pause ging es unfassbarerweise in Englisch weiter. Die »Voice Factory« - Sängerinnen und Sänger als Nonnen verkleidet - kam zu »Ameno Era« herein, versenkte sich in die »Sister Act«-Filmmusik und sang »I will follow him«. Da musste Jürgen Puschmann protestieren: »Me vestieht ja gornaut hej!« Donnernder Applaus! Der Chor schaltete auf der Stelle um: Englisch war für ihn ebenso »out« wie Hochdeutsch! Vielmehr wurden »I will follow him«, »Hail holy queen« und »Shout« in »Maazlerer Platt« intoniert. Andrea von Bobart, Yvonne Braun und Jutta Dern-Wieloch traten als Solistinnen hervor. Und das pfeifende und trampelnde Auditorium hatte seinen Riesenspaß.

Den Tarjánern war die Premiere vorbehalten, in der Stadthalle war die »zweite Premiere« zu erleben: Daniela Werner (Klavier) und Yvonne Braun (Alt-Saxofon), beide mit Naturlocken-Mähnen, brillierten als Duo »Wild Curls/Wilde Locken« mit einem Beatles- und einem Latin-Medley. Um die Welt gegangene Musicalmelodien von Andrew Lloyd Webber mit deutschen Texten schlossen sich mit »Memory« aus »Cats«, »Wein' nicht um mich, Argentinien« aus »Evita« und dem Titelsong des »Starlight Express« an. Der »Musical-Block« wurde mit »Let the Sunshine in/Lasst den Sonnenschein in euch hinein« aus dem Hippie-Musical »Hair/Haare« von Galt McDermot beendet.

Leise-besinnlich hätte der Konzertabend mit »Amazing Grace/Die Gnade Gottes«, »Groß und wunderbar sind deine Werke« und »La, le, lu« beendet werden sollen, wären da nicht die unnachsichtigen Rufe nach Zugaben laut geworden. Nachdem der Chor dem »Multitalent« Daniela Werner gedankt und sich der zweite Vorsitzende Lothar Seipp mit Dank an Yvonne Braun und Jutta Dern-Wieloch gewandt hatte, zog der komplette Chor zwar aus. Die Geduld der Besucher sollte aber nicht lange strapaziert werden, bis er schier »farblos« ganz in Schwarz mit Sonnenbrillen und entsetzliche Töne erwarten lassenden Luftpumpen wieder auf die Bühne marschierte und sich auf inzwischen aufgestellte Stühle platzierte. Die Chorleiterin kündigte den »Ungarischen Tanz Nr. 5« von Johannes Brahms an - der aus der Konserve in der Tat erklang, aber »dank« der »Misstöne« aus den Luftpumpen von enormen »Verunzierungen« begleitet wurde. Das Publikum tobte, applaudierte wie wild und dankte mit stehenden Ovationen! Zum »versöhnlichen« Abschluss stimmte die »Voice Factory« noch einmal den »Sonnenschein« aus »Hair« an.
 

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